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09.07.2013 - Veranstaltung zum Thema „Bäume in Bielefeld“

Aus der Bürgerschaft in Frankfurt kam folgender Satz: "Der Wald (Baum) allein ist offensichtlich keine ausreichende Bezugsgröße für vernünftiges Handeln - das lehrt uns seine Geschichte. Erst wenn es dem Menschen an den Kragen geht, denkt er wieder an ihn; oft ist es dann schon zu spät. J. Kremser." „In Bielefeld verhält es sich nicht anders. Schnell werden Bäume gefällt, wenn das Laub stört, das Holz zu Geld gemacht werden soll, wenn die Stadt kostengünstig einen Park pflegen will, wenn ein Ast droht evtl. herunterfallen, wenn der Baum zuviel Schatten spendet oder evtl. ein schützenwürdiges Gebiet zu Bauland werden soll“. So Christian Heißenberg und Gerd Bobermin. Bürgernähe möchte die "Bäume" zum Thema machen.

Am 09.07.2013 findet um 20.00 Uhr in der Gaststätte “FriEdel (Brenner Hotel) eine Veranstaltung zum Thema Bielefelder Bäume statt. Gast ist der Fachmann in Sachen Bäume, Jens Korff (BUND). An diesem Abend soll es um Fragen gehen, wie „Baumschutzsatzung – Verbrannt oder Chance?“, „Wie steht es mit den Bielefelder Bäumen?“ oder „Baderbach – Ein schützenswertes Gebiet wird Bauland“.

Alle interessierten BürgerInnen sind eingeladen!

 

08.07.2013 - Das neue Ratsinfo steht zum download bereit (copy 1)

in der rechten Menüleiste >

 

  

19.06.2013 - Kesselbrink: Visionen werden wahr!

„Wenn es um den Kesselbrink geht, dann werden bei mir schnell die Erinnerungen an Enno Linkmeyer wach,“ meint Martin Schmelz, Ratsmitglied für Bürgernähe. Enno Linkmeyer war ein erstes Ratsmitglied für Bürgernähe im Stadtrat 2004 nach der Gründung der unabhängigen Wählergemeinschaft.

Enno Linkmeyer (verstorben im April 2007) hatte damals die Planungsüberlegungen der Bürgernähe-AG-Stadtentwicklung zum Kesselbrink visualisiert. „Im Wahlkampf zur Kommunalwahl 2004 konnten wir uns noch schwer vorstellen, dass die Vision eines autofreien Kesselbrinks in weniger als 10 Jahren eine politische Mehrheit finden könnte und sogar umgesetzt wurde“ meint Gerd Bobermin, seit 2004 Mitglied in der AG.

Das Kesselbrink-Projekt beweist für Bürgernähe, wie wichtig und gewinnbringend eine intensive Bürgerbeteiligung bei Fragen der Stadtentwicklung ist. In mehreren Abendveranstaltungen und Expertenrunden wurden in Arbeitsgruppen die vielen Anforderungen und Ideen ganz konkret zusammengetragen. Der in diesem transparenten Verfahren zum Ausdruck gebrachte Bürgerwille war stark genug, um auch politische Bedenkenträger zu überzeugen.

Bürgernähe ist überzeugt, dass sich spätestens nach Fertigstellung der umliegenden Verkehrsflächen der Kesselbrink als deutlicher Gewinn auch für die Gewerbetreibenden wie auch dem gesamten Quartier herauskristallisieren wird.

Schließlich ist auch der Wochenmarkt auf dem richtigen Weg, vor allem durch den großen Einsatz der Markthändler, unterstützt von bürgerschaftlichem Engagement.

„Wir freuen uns darüber, dass viele Ideen, die wir als Bürgernähe bereits ab 2004 in die Diskussionen haben einbringen können, sich im neuen Kesselbrink wiederfinden, sei es die Skateranlage, der grüne Boulevard oder die geplante Verkehrsführung mit Rückbau der Tiefgarage“, meint Christian Heissenberg, 1. Vorsitzender von Bürgernähe.

Die Mitglieder der Bürgernähe AG-Stadtentwicklung werden sich auch zukünftig für eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an einem Masterplan für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung Bielefelds aktiv engagieren.

Link zu unseren Plänen aus 2004: Foto oben!

 

  

  

   

07.06.2013 - Bitte nicht füttern! Schützt die Bielefelder Gewässer!

Wählergemeinschaft Bürgernähe warnt vor Gefahren an Bielefelder Teichen – Ein "reichlich gedeckter Tisch" lockt Tiere an !

Es hat schon einen Sinn, wenn man in den verschiedensten Parkanlagen Hinweisschilder findet mit der Aufschrift: „Tiere füttern verboten“. Oft stößt dieses Verbot auf Unverständnis, denn vor allem Kinder füttern nun mal gerne Tiere. Auch ältere Leute verbringen viele Stunden im Park und haben ebenfalls ihren Spaß daran, wenn sich eine bunte Entenschar um die besten Brotbröckchen streitet. Leider sind es aber vorwiegend diese Bröckchen, welche den Gefiederten anfangs Freude bereiten, später dann aber Krankheiten bringen, wenn nicht gar den Tod. Man sollte auch bedenken, dass sich gerade an stark frequentierten Fütterungsplätzen nicht nur Enten einfinden, sondern auch andere Wassertiere und weitere Säugetiere aller Art.

Vielfach hört man den Einwand, dass ein kleines Bröckchen wohl nicht schaden könnte. Bekanntlich bleibt es nicht bei diesem einen Bröckchen und es lässt sich leicht ausrechnen, wie viel Futter ausgestreut wird. Es spricht sich schnell herum im Tierreich, wenn irgendwo der Tisch reichlich gedeckt ist und dort, wo Tiere in Massen zusammen kommen, verbreiten sich Infektionen besonders leicht. Man erinnere sich nur an die gefährliche Vogelgrippe.

Wie belastend sich eine große Tieransammlung und ein Überangebot an Futter auf die Wasserqualität auswirkt, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Es gibt keine natürliche Auslese mehr und so können auch kranke und schwache Tiere überleben. Wir bitten daher die Besucher der Parks, die Hinweisschilder zu beachten und nicht zu füttern – auch wenn es manchmal schwer fällt.

Mit der Aktion möchte Bürgernähe vorbeugen, dass es in diesem Jahr nicht zu einem Massensterben von Wassertieren kommt. Verbotsschilder gibt es ausreichend an den Gewässern, evtl. können unsere zugegeben ironischen Aushänge etwas bewirken. Ganz im Sinne von Wilhelm Busch „Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß".

 

  

  

22.04.2013 - Keine Entlastung der Altenhagener Straße durch die L712n

Der Neubau der L712n würde zu keiner Entlastung der Altenhagener Straße führen. Diese unmissverständliche Aussage traf Herr Thiel vom Amt für Verkehr im Stadtentwicklungsausschuss vom 9.April auf eine Anfrage der BÜRGERNÄHE zur Verkehrsprognose 2025. Eine Entlastung für die Altenhagener Straße durch den Neubau der L712n sei auch nicht geplant.

Für BÜRGERNÄHE ist eine anwohnerverträgliche Verkehrs- und Stadtplanung politisches Programm. „Deshalb ärgert es mich besonders, dass Herr Heißmann-Gladow von der SPD Altenhagen mit dem Finger auf die BÜRGERNÄHE zeigt, anstatt sich gut zu informieren und den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern reinen Wein darüber einzuschenken, dass ein Neubau der L712n weder die aktuellen noch zukünftigen Belastungen durch Lärm und Abgase an der Altenhagener Straße reduzieren wird“, so Christian Heißenberg für den Vorstand von BÜRGERNÄHE.

Für BÜRGERNÄHE ist der Bau der L712n auch deshalb keine sinnvolle Investition, weil diese zwar Teile von Milse entlasten, dafür aber andere Bereiche von Milse und Brake mehr belasten würde. Zudem würde für den Bau der L712n wieder großflächig Landschaftraum verbraucht. „Die dafür notwendigen Steuermillionen werden aus unserer Sicht dringend für den Erhalt des bestehenden Straßennetzes benötigt.“

BÜRGERNÄHE steht für eine Politik, die darauf abzielt, durch den Ausbau des Bus- und Bahnnetzes den Autoverkehr zu reduzieren und besonders für den LKW-Verkehr sinnvolle Lenkungskonzepte zu entwickeln.

Für den Vorstand der Bürgernähe 

Gerd Bobermin, Christian Heißenberg

 

Verwaltungsinfo auf die Anfrage zur L712n:

  

Was für eine Stadt wollen wir in Zukunft?

 

Nachdem der Luftreinhalteplan in Halle/Westf. in Kraft getreten ist, steigt die Gesundheitsgefährdung der Bielefelder Bevölkerung durch Umleitungs- und Durchgangsverkehre weiter an. Der Entwurf einer Luftreinhalteplanung durch die Bezirksregierung in Detmold ist jedoch erst für die 2.Jahreshälfte angekündigt. Und während die Bielefelder Wirtschaft schon mal aktiv und offensiv ihre Interessen, wartet die Stadt Bielefeld weiter ab. Wir sind der Meinung, dass es jetzt höchste Zeit ist, dass die Stadt selbst etwas unternimmt, die Bürgerinnen und Bürger in Bielefeld zu schützen. Daher lesen Sie in der Anlage den gemeinsamen Antrag zum Stadtentwicklungsausschuss am 9.4.2013.

 

18.03.2013 - Demo gegen proNRW geplant!

Bürgernähe unterstützt dass Bielefelder Bündnis gegen Rechts! Plenumstreffen am 25.02.2013 im Haus der Kirche:

http://bielefeldstelltsichquer.wordpress.com/category/bundnis-gegen-rechts/

 

09.03.2013 - Fukushima II

Bürgernähe unterstützt die Aktionen zum 2. Jahrestag der Fukushimakatastrophe rund um das Kernkraftwerk Grohnde am 9. März 2013.

 

20.02.2013 - Das neue Ratsinfo steht zum download bereit

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11.02.2013 - Freibad Gadderbaum erhalten!

aktueller link zur Online-Petition für den Erhalt des Gadderbaumer Freibades:

https://www.openpetition.de/petition/online/sanierung-des-freibades-gadderbaum-eine-initiative-des-freibad-gadderbaum-e-v

 

 

03.12.2012 - Bürgernähe in eigener Sache

Unsere Wählergemeinschaft zu den Austritten einiger Mitglieder

 

6. November im IBZ,

Vortrag und Diskussion mit Kazuhiko Kobayashi und Dr. Angelika Claussen
Di 6.11.2012 - 19 Uhr - IBZ (Internationales Begegnungszentrum), Teutoburger Str. 106, Bielefeld

 

5.11.2012 - Das neue Ratsinfo steht zum download bereit

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Keine MOX-Transporte, kein MOX im Reaktor!

3. November 13 Uhr ab Bhf Emmerthal

10 Uhr Bhf Bielefeld

 

Das Bielefelder Bündnis im Rahmen der bundesweiten Initiative "Umfairteilen-Reichtum besteuern" unterstützt auf lokaler Ebene durch örtliche Aktionen und Organisationen.

 

19.04.2012 - Vortrag "Japan - ein Jahr nach Fukushima"